Slogan Climate Connection

Design for Recycling (DfR)

Kreislaufwirtschaft wird für Unternehmen zunehmend relevanter – als Antwort auf knapper werdende Ressourcen, steigende Recyclinganforderungen und den politischen Anspruch, Materialien möglichst lange im Wirtschaftskreislauf zu halten. Im Kern bedeutet Kreislaufwirtschaft, Produkte so zu gestalten, dass sie wiederverwendbar, reparierbar und recyclingfähig sind und eingesetzte Rohstoffe nach der Nutzung erneut in den Produktionsprozess zurückgeführt werden können. Damit rücken Produktdesign, Materialwahl und Nachweisfähigkeit stärker in den Fokus, weil Kreislauffähigkeit nicht nur ein Anspruch bleibt, sondern zunehmend überprüfbar wird.

Mit der EU-Ökodesign-Verordnung (ESPR) sowie der EU-Verpackungsverordnung (PPWR) wird Kreislauffähigkeit zum regulatorischen Standard. Rezyklierbarkeit, Materialzusammensetzung und Demontagefähigkeit werden künftig nicht nur bewertet, sondern verbindlich vorgeschrieben.

Praxisbeispiele zeigen, dass Wiederaufbereitung und Remanufacturing Kostenvorteile von 40–60 % gegenüber Neuprodukten ermöglichen können. Kreislauforientierte Produkt- und Servicemodelle erzielen zudem Energieeinsparungen von rund 35 %, während Unternehmen in der Produktion durch konsequente Materialkreisläufe ihren Energieeinsatz pro Einheit um nahezu 40 % reduzieren konnten. Wer Materialien im Kreislauf führt, senkt Ressourcen- und Energiekosten, reduziert Abhängigkeiten von Primärrohstoffen und stärkt langfristig die eigene Wettbewerbsfähigkeit.

Unklarheit, welche Regulatorik auf Ihr Unternehmen zutrifft? Machen Sie jetzt unseren Quick Check!

Lösung

Wir entwickeln gemeinsam mit Ihnen Designprinzipien, die Kreislauffähigkeit von Beginn an integrieren. Dabei verbinden wir regulatorische Anforderungen aus der ESPR und PPWR mit wirtschaftlicher Machbarkeit und technischer Umsetzbarkeit.

kennzahlenerhebung

Verbesserte Recyclingquoten

esg-setup

Stärkung der Kreislaufwirtschaftsstrategie

Strategische Integration von ESG-Zielen

Reduktion von Materialkomplexität

certifikate

Zukunftssichere Produktentwicklung

Unser Ansatz folgt einem pragmatischen Prozess

eins

Designprinzipien festlegen

Klare Leitlinien werden definiert: Monomaterialien bevorzugen, Verbundstoffe vermeiden, Modularität und Demontagefähigkeit planen. Kreislauffähigkeit wird zum festen Bestandteil der Entwicklungslogik.

zwei

Material- und Komponenten-Guidelines entwickeln

Basierend auf DIN-Normungsinitiativen („Circular Thinking“) und dem R-Framework (Reduce, Reuse, Repair, Refurbish, Remanufacture, Recycle) werden verbindliche Material- und Komponentenstandards definiert.

drei

Ideations-Workshop durchführen

In strukturierten Workshops werden konkrete Produktverbesserungen entwickelt. Bestehende Designs werden hinterfragt, alternative Materiallösungen diskutiert und zirkuläre Optionen priorisiert.

vier

Rezyklierbarkeits-Assessment durchführen

Materialtrennbarkeit, Stoffkombinationen und potenzielle Schadstoffe werden analysiert. Recyclingfähigkeit wird simuliert und Verbesserungspotenziale werden konkret quantifiziert.

fünf

DPP-Verknüpfung sicherstellen

Rezyklierbarkeitsdaten, Materialzusammensetzung und Demontagehinweise werden so aufbereitet, dass sie im digitalen Produktpass nutzbar sind.

sechs

Konformität mit Produktanforderungen prüfen

Designänderungen werden mit Qualitäts-, Sicherheits- und branchenspezifischen Anforderungen (z. B. Hygienevorgaben) abgeglichen. Kreislauffähigkeit wird regulatorisch und funktional abgesichert.

Das sagen unsere Kunden

Wir sprechen Klimaklartext, sprechen Sie uns einfach an!


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