Slogan Climate Connection

Digitaler Produktpass (DPP)

Mit der EU-Ökodesign-Verordnung (ESPR) wird der digitale Produktpass schrittweise verpflichtend und schafft einen einheitlichen Rahmen für mehr Transparenz entlang der Wertschöpfungskette. Unternehmen erhalten damit die Möglichkeit, produktspezifische Nachhaltigkeitsinformationen strukturiert zu erfassen, digital bereitzustellen und gegenüber Kunden, Partnern und Behörden nachvollziehbar zu kommunizieren.

Im Fokus stehen dabei unter anderem Angaben zur Produkteffizienz, zu verwendeten Materialien und deren Herkunft, zur Reparierbarkeit und Recyclingfähigkeit sowie zu Lebenszykluswirkungen wie Product Carbon Footprint oder Wassernutzung. Der zentrale Hebel liegt darin, diese Informationen konsistent zusammenzuführen und in eine robuste Daten- und Rollenlogik zu überführen – also klar zu definieren, welche Daten von Lieferanten kommen, welche intern verantwortet werden und wie die Zusammenarbeit mit DPP-Service-Providern organisiert wird.

Letzte Publikationen

Regulatorischer Ausblick 2026 – ESG-, Energie- und Kreislaufwirtschaftsregulatorik
Climate & Circularity: Trends, Use Cases und regulatorische Entwicklungen

Unklarheit, welche Regulatorik auf Ihr Unternehmen zutrifft? Machen Sie jetzt unseren Quick Check!

Lösung

Wir entwickeln gemeinsam einen digital Produktpass, der regulatorische Anforderungen erfüllt und operativ funktioniert. Statt isolierte Datensammlungen aufzubauen, schaffen wir eine belastbare Struktur, die Nachhaltigkeitsdaten systematisch erfasst, prüfbar macht und technisch sauber integriert.

Diversität

Sicherung des EU-Marktzugangs

lupe

Erhöhte Transparenz entlang der Wertschöpfungskette

kennzahlenerhebung

Optimierung von Produktdesign und Materialeinsatz

Laptop

Zukunftssichere Digitalisierung der Produktdaten

Unser Ansatz folgt einem pragmatischen Prozess

eins

DPP-Betroffenheit prüfen

Wir analysieren, ob und ab wann Ihre Produkte unter die ESPR fallen. Produktgruppen, Fristen und branchenspezifische Anforderungen werden systematisch bewertet, sodass Planungssicherheit entsteht.

zwei

Datenbedarf definieren

Welche Informationen werden regulatorisch verlangt? Wir identifizieren alle relevanten DPP-Daten – von Materialien, Chemikalien und Herkunft bis zu CO₂-Werten, Reparierbarkeit und End-of-Life-Informationen.

drei

Datenarchitektur und Rollen klären

Datenquellen, Schnittstellen und Verantwortlichkeiten werden definiert. Die Rolle des „verantwortlichen Wirtschaftsakteurs“ sowie die Zusammenarbeit mit DPP-Service-Providern werden eindeutig geregelt.

vier

Datenerhebung und Qualitätssicherung etablieren

Lieferantendaten werden standardisiert, Validierungsprozesse aufgebaut und Daten auf regulatorische Belastbarkeit geprüft. So entsteht eine belastbare Grundlage für Marktaufsicht und Behördenanforderungen.

fünf

Technische Umsetzung planen

QR-Code/UID-Strukturen, Zugriffsrechte, Hosting-Modelle und Backup-Pflichten werden konzipiert. Wir unterstützen bei der Auswahl geeigneter technischer Dienstleister und sorgen für eine sichere Implementierung.

sechs

Pilotierung und Rollout durchführen

Ein MVP-DPP wird in priorisierten Produktlinien getestet. Schnittstellen werden implementiert, Prozesse geschärft und interne Schulungen durchgeführt. Danach erfolgt der strukturierte Rollout.

Das sagen unsere Kunden

Wir sprechen Klimaklartext, sprechen Sie uns einfach an!


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Mehr Informationen

FAQ: Digitaler Produktpass (DPP)

Fragen und Antworten rund um das Thema DPP

Dieses FAQ erklärt, was ein digitaler Produktpass ist, wie er funktioniert und welche Anforderungen sich für Unternehmen aus der EU-Regulierung ergeben.

Grundlagen

Ein digitaler Produktpass ist ein strukturierter, elektronischer Datensatz, der alle relevanten Informationen zu einem Produkt über seinen gesamten Lebenszyklus enthält. Dazu gehören unter anderem Materialien, Herkunft, CO2-Fußabdruck, Reparierbarkeit und Recyclingfähigkeit.

Ein digitaler Produktpass wird eingesetzt, um Transparenz über Produkte zu schaffen und eine Kreislaufwirtschaft zu fördern. Er ermöglicht es Unternehmen, Behörden und Kunden, relevante Produktinformationen einfach abzurufen und nachhaltige Entscheidungen zu treffen

Ein digitaler Produktpass begleitet ein Produkt entlang seines gesamten Lebenszyklus. Die Informationen werden digital gespeichert und sind über Technologien wie QR-Codes oder NFC-Chips abrufbar. Die Daten werden standardisiert bereitgestellt und können von verschiedenen Akteuren genutzt werden.

Ein digitaler Produktpass wird schrittweise verpflichtend für viele Produktgruppen in der EU. Unternehmen müssen künftig nachweisen, dass ihre Produkte bestimmte Nachhaltigkeits- und Informationsanforderungen erfüllen, um sie weiterhin in Verkehr bringen zu dürfen.

Voraussetzungen

Benötigt werden strukturierte Produktdaten, klare Verantwortlichkeiten sowie Systeme zur Erfassung und Verwaltung von Informationen entlang der Lieferkette. Besonders wichtig ist die Zusammenarbeit zwischen Einkauf, Entwicklung, Produktion und Nachhaltigkeit.

Typische Inhalte sind Materialzusammensetzung, Lieferkettendaten, CO2-Emissionen, Energieeffizienz, Reparierbarkeit sowie Informationen zu Wiederverwendung und Recycling. Diese Daten müssen vollständig, aktuell und standardisiert bereitgestellt werden.

Ja, grundlegende Kenntnisse zu Produktdaten, Lieferketten und Nachhaltigkeitsanforderungen sind erforderlich. Unternehmen müssen verstehen, welche Daten relevant sind und wie diese strukturiert und regelkonform bereitgestellt werden.

Funktionsweise

Typischerweise umfasst die Umsetzung folgende Schritte:

  1. Identifikation relevanter Produkte und Anforderungen
  2. Erhebung und Strukturierung von Produktdaten
  3. Aufbau einer Dateninfrastruktur
  4. Integration in bestehende Systeme und Prozesse
  5. Bereitstellung der Daten über standardisierte Schnittstellen

Ziel ist es, Produktinformationen entlang des gesamten Lebenszyklus verfügbar zu machen.

Verantwortlich ist in der Regel der Hersteller oder Importeur des Produkts. Diese können die technische Umsetzung auch an spezialisierte Dienstleister auslagern, bleiben jedoch für die Inhalte verantwortlich.

Ein digitaler Produktpass bildet alle relevanten Produktinformationen ab, darunter Materialien, Komponenten, Umweltkennzahlen, Nutzungshinweise sowie Informationen zur Entsorgung und Wiederverwertung.

Anwendungsfälle

Ein digitaler Produktpass ist für alle Unternehmen relevant, die physische Produkte in der EU herstellen, importieren oder vertreiben. Dies betrifft insbesondere Branchen wie Batterien, Textilien, Elektronik oder Maschinenbau.

Mit einem digitalen Produktpass lassen sich Transparenz, Rückverfolgbarkeit und Kreislauffähigkeit von Produkten verbessern. Gleichzeitig unterstützt er die Einhaltung regulatorischer Anforderungen und schafft eine Grundlage für nachhaltige Geschäftsmodelle.

Grenzen und Missverständnisse

Herausforderungen bestehen häufig in der Datenerhebung entlang komplexer Lieferketten, der Standardisierung von Informationen und der Integration in bestehende IT-Systeme. Eine frühzeitige Vorbereitung erleichtert die Umsetzung erheblich.