Slogan Climate Connection

Science Based Targets initiative (SBTi)

Wissenschaftlich fundierte Klimaziele werden zunehmend zum Qualitätsmerkmal professioneller Nachhaltigkeitsstrategien. Unternehmen, die ihre Zielpfade an der Science Based Targets initiative (SBTi) ausrichten, schaffen Glaubwürdigkeit, Vergleichbarkeit und eine klare Orientierung für Kunden, Investoren, Banken und Geschäftspartner entlang der Lieferkette. Damit diese Ziele belastbar und anerkannt sind, braucht es eine saubere methodische Grundlage – insbesondere robuste Emissionsdaten, konsistente Scope-Abgrenzungen und eine Zielentwicklung, die den formalen Kriterien entspricht.

Letzte Publikationen

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Lösung

Wir begleiten Sie von der fundierten Zieldefinition bis zur erfolgreichen SBTi-Validierung. Gemeinsam entwickeln wir wissenschaftsbasierte Klimaziele für Scope 1, 2 und – sofern relevant – Scope 3, die mit dem 1,5-Grad-Pfad kompatibel sind und zu Ihrer Unternehmensstrategie passen.

Dabei sorgen wir für methodische Sicherheit, belastbare Datengrundlagen und eine strukturierte Vorbereitung aller erforderlichen Unterlagen. Wir begleiten den gesamten Validierungsprozess aktiv, koordinieren Rückfragen und stellen sicher, dass Ihre Klimaziele formal korrekt eingereicht und effizient validiert werden.

Ökosystemen

Glaubwürdigkeit durch externe Validierung

esg-setup

Klarer Reduktionspfad statt Symbolik

Zusammenarbeit

Bessere Investoren- und Bankenkommunikation

Regulatorische Expertise

Weniger Risiko von Greenwashing-Vorwürfen

Unser Ansatz folgt einem pragmatischen Prozess

eins

Scoping & Datenrobustheit prüfen

Im ersten Schritt analysieren wir Ihre bestehende THG-Bilanz auf Validität und Vollständigkeit. Scope-Kategorien werden geprüft und bei Bedarf entlang von Best Practices angepasst. Das interne Kernteam wird gezielt auf Anforderungen und Ablauf des SBTi-Prozesses vorbereitet, sodass Klarheit über Kriterien, Fristen und Ambitionsniveau entsteht.

zwei

Zielentwicklung entlang SBTi-Kriterien

Auf Basis des aktuellen Emissionsniveaus entwickeln wir wissenschaftlich fundierte Klimaziele, die mit dem 1,5-Grad-Pfad kompatibel sind. Erreichbarkeit und Ambitionsniveau werden plausibilisiert und strategisch abgestimmt. Alle erforderlichen Dokumente für die Einreichung werden vorbereitet und der Validierungsprozess initiiert.

drei

Validierung & Begleitung des Prüfprozesses

Wir begleiten den gesamten Validierungsprozess, bereiten Interviews und Rückfragen vor und stimmen Inhalte mit der SBTi ab. Rückmeldungen werden strukturiert aufgearbeitet, sodass die Validierung effizient abgeschlossen und nächste Schritte unmittelbar eingeleitet werden können.

Das sagen unsere Kunden

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Mehr Informationen

FAQ: Science Based Targets

Fragen und Antworten rund um die Validierung von Klimazielen bei der SBTi

Dieses FAQ erklärt, was die SBTi ist, wie Unternehmen Klimaziele validieren lassen und welche Anforderungen damit verbunden sind.

Grundlagen

Die Science Based Targets initiative (SBTi) ist eine internationale Organisation, die Unternehmen dabei unterstützt, wissenschaftsbasierte Klimaziele zu definieren und zu validieren. Ziel ist es, sicherzustellen, dass Unternehmensziele mit den globalen Klimazielen des Pariser Abkommens im Einklang stehen.

Eine SBTi-Validierung wird eingesetzt, um Klimaziele eines Unternehmens unabhängig prüfen zu lassen. Sie stellt sicher, dass die geplanten Emissionsreduktionen mit wissenschaftlich fundierten Reduktionspfaden kompatibel sind und glaubwürdig nach außen kommuniziert werden können.

Bei einer SBTi-Validierung entwickelt ein Unternehmen zunächst eigene Klimaziele auf Basis seiner CO2-Bilanz. Diese Ziele werden anschließend bei der SBTi eingereicht und anhand definierter Kriterien geprüft. Nach erfolgreicher Prüfung werden die Ziele offiziell bestätigt.

Eine SBTi-Validierung erhöht die Glaubwürdigkeit von Klimazielen gegenüber Kunden, Investoren und Stakeholdern. Gleichzeitig schafft sie einen klaren Rahmen für die interne Steuerung von Emissionsreduktionen.

Voraussetzungen

Benötigt werden eine vollständige CO2-Bilanz, ein definierter Zielrahmen sowie eine klare Festlegung von Reduktionszielen über einen bestimmten Zeitraum. Zudem müssen Unternehmen festlegen, welche Emissionen (Scopes) einbezogen werden.

Die SBTi verlangt, dass Klimaziele mit einem 1,5-Grad-Ziel oder einem deutlich unter 2 Grad liegenden Szenario kompatibel sind. Unternehmen müssen ihre Emissionen innerhalb eines festgelegten Zeitraums deutlich reduzieren und auch Scope-3-Emissionen berücksichtigen, sofern diese wesentlich sind.

Erforderlich sind Emissionsdaten (Scope 1, 2 und ggf. 3), Basisjahre, Zieljahre sowie Informationen zu geplanten Reduktionspfaden. Die Daten müssen konsistent und nachvollziehbar dokumentiert sein.

Ja, für eine SBTi-Validierung sind fundierte Vorkenntnisse erforderlich. Unternehmen müssen ihre eigene CO2-Bilanz im Detail kennen, die angewandten Methoden nachvollziehbar erklären können und auskunftsfähig sein, warum bestimmte Emissionen gegebenenfalls nicht berücksichtigt wurden, obwohl sie wesentlich sein könnten. Dafür ist ein solides Verständnis des GHG Protocols sowie der SBTi-Kriterien notwendig.

Funktionsweise

Typischerweise umfasst der Prozess folgende Schritte:

  1. Erstellung einer CO2-Bilanz
  2. Entwicklung von Klimazielen
  3. Einreichung der Ziele bei der SBTi
  4. Prüfung durch die SBTi
  5. Offizielle Validierung der Ziele

Nach der Validierung müssen Unternehmen ihre Fortschritte regelmäßig überprüfen und berichten.

In der Praxis ist in vielen Fällen der Ersteller der CO2-Bilanz ausreichend. Diese Person muss in der Lage sein, alle relevanten Detailfragen zur Bilanz, den zugrunde liegenden Methoden und den gewählten Annahmen zu beantworten. Entscheidend ist, dass ein tiefes Verständnis der Emissionsdaten, des GHG Protocols und der SBTi-Kriterien vorhanden ist.

Nach der Validierung beginnt die Umsetzungsphase. Unternehmen setzen Maßnahmen zur Emissionsreduktion um und überwachen regelmäßig ihre Fortschritte. Zudem erfolgt eine transparente Kommunikation der Zielerreichung.

Anwendungsfälle

Eine SBTi-Validierung ist für Unternehmen sinnvoll, die ihre Klimaziele glaubwürdig und nachvollziehbar definieren möchten. Besonders relevant ist sie für Unternehmen mit hohen Emissionen, internationalen Lieferketten oder erhöhten Anforderungen durch Kunden und Investoren.

Herausforderungen bestehen häufig in der Datenverfügbarkeit, der Einbindung von Scope-3-Emissionen und der Festlegung realistischer, aber ambitionierter Ziele. Eine strukturierte Vorbereitung erleichtert den Prozess deutlich.