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Klimarisikoanalyse

Der Klimawandel ist kein Zukunftsszenario mehr. Extremwetterereignisse, Hitzeperioden und Überschwemmungen verursachen in Deutschland seit Jahren erhebliche wirtschaftliche Schäden. Allein in den vergangenen Jahren summierten sich die klimabedingten Schäden auf zweistellige Milliardenbeträge – Tendenz steigend. Produktionsausfälle, Lieferkettenunterbrechungen und steigende Versicherungsprämien sind längst betriebliche Realität. Unternehmen ohne strukturierte Analyse stehen vor:

Gleichzeitig verändern politische Maßnahmen, CO₂-Bepreisung, Marktanforderungen und Finanzierungskriterien die Wettbewerbsbedingungen. Klimarisiken betreffen damit sowohl physische Auswirkungen (z. B. Standortgefährdung, Lieferkettenstörungen) als auch transitorische Veränderungen (z. B. Regulierung, Marktverschiebungen, Technologieumbruch).

Eine strukturierte Klimarisikoanalyse dient dazu, diese Entwicklungen systematisch zu bewerten, bisher nicht quantifizierte Risiken einzuordnen und strategisch handlungsfähig zu bleiben. Ohne belastbare Analyse bleibt die Risikoperspektive unvollständig – und Entscheidungen werden reaktiv statt vorausschauend getroffen.

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Lösung

Eine Klimarisikoanalyse macht klimabedingte Risiken und Chancen messbar. Sie beleuchtet physische Risiken (z. B. Wetterextreme, Lieferkettenstörungen) und Übergangsrisiken (z. B. Marktveränderungen, regulatorischer Wandel). Ergebnisorientiert und methodisch belastbar liefert dieser Ansatz Daten für Strategie, Reporting und Risikomanagement.

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Identifikation relevanter Klimarisiken

Bewertung von Eintrittswahrscheinlichkeit & finanzieller Wirkung

Strategische Integration von ESG-Zielen

Handlungswissen für Investitions‑ und Risikomanagement

Verbesserte Finanzierungsoptionen bei Banken

Unser Ansatz folgt einem pragmatischen Prozess

eins

Vorbereitung Standortliste & Wirtschaftsaktivitäten

Ausgangspunkt ist eine strukturierte Standortliste und Auflistung der Wirtschafts-aktivitäten. Dabei werden Standorttypen definiert, und geografisch geclustert.

zwei

Unternehmensanalyse

Für jeden Standorttyp werden relevante Systemelemente identifiziert – also Bereiche, Prozesse oder Assets, die potenziell betroffen sind. Ihre Bedeutung für die jeweilige Wertschöpfung wird mittels Expert:inneneinschätzungen eingeordnet.

drei

Relevanz- und Vulnerabilitätsanalyse

Die Relevanz physischer Klimagefahren und transitorischer Risiken wird bewertet und die Vulnerabilität von Systemelementen untersucht. Auch diese Analyse wird basierend auf Experteneinschätzungen durchgeführt.

vier

Durchführung der Klimarisikoanalyse

Basierend auf bestverfügbaren wissenschaftlichen Daten werden die Auswirkungen der relevanten Klimagefahren an geographischen Standorten des Unternehmens analysiert und unterschiedlichen Zeithorizonten bewertet. Dabei werden Prognosen des RCP8.5-Szenarios herangezogen, um eine konservative Risikobetrachtung zu ermöglichen.

fünf

Analyse von Anpassungslösungen

Für identifizierte Risiken werden passende Anpassungslösungen entwickelt, priorisiert und hinsichtlich Wirksamkeit sowie Umsetzbarkeit bewertet. Die Ergebnisse fließen in ein Abschlussgutachten inklusive Maßnahmenplan.

Das sagen unsere Kunden

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FAQ: Klimarisikoanalyse

Fragen und Antworten rund um das Thema Klimarisikoanalyse

Dieses FAQ erklärt, was eine Klimarisikoanalyse ist, wofür sie eingesetzt wird, wie sie funktioniert und welche Daten benötigt werden. Außerdem wird eingeordnet, für wen sie relevant ist und welche Grenzen und typischen Missverständnisse es gibt.

Grundlagen

Eine Klimarisikoanalyse bewertet Risiken des Klimawandels für Unternehmen, Standorte, Lieferketten oder Geschäftsmodelle. Sie betrachtet physische Risiken (z. B. Hitze, Starkregen) und Transitionsrisiken (z. B. Markt- und Regulierungsänderungen) und macht mögliche Auswirkungen auf Betrieb und Finanzen sichtbar.

Sie wird eingesetzt, um Klimarisiken frühzeitig zu erkennen, zu priorisieren und Maßnahmen abzuleiten. Typische Einsatzbereiche sind Risikomanagement, Standort- und Investitionsplanung sowie strategische Resilienz.

Sie kombiniert Klimadaten und Szenarien mit Unternehmensinformationen. Bewertet werden Gefahren, Exposition (z. B. Standorte, Assets) und Vulnerabilität (Empfindlichkeit, Anpassungsfähigkeit). Das Ergebnis ist eine priorisierte Übersicht relevanter Risiken.

Klimarisikoanalysen werden seit langem in Wissenschaft und Versicherungen genutzt. Im Unternehmenskontext sind sie seit den 2010er-Jahren deutlich wichtiger geworden, insbesondere durch höhere Resilienz- und Transparenzanforderungen.

Sinnvoll ist laut Umweltbundesamt, mindestens ein konservatives Hochrisiko- bzw. Worst-Case-Szenario zu berücksichtigen, um die Robustheit von Entscheidungen zu testen. Häufig wird dafür ein Hochemissionsszenario genutzt, z. B. RCP 8.5 (bzw. vergleichbare SSP-RCP-Szenarien in neueren IPCC-Modellen).

Voraussetzungen

Benötigt werden ein klarer Scope (z. B. Standorte, Lieferkette), passende Klimaszenarien und eine Bewertungsmethodik. Wichtig sind außerdem Informationen zu kritischen Prozessen und Abhängigkeiten.

Typisch sind Standort- und Assetdaten, Prozess- und Lieferketteninformationen sowie relevante betriebliche oder finanzielle Kennzahlen. Zusätzlich werden Klimadaten und Projektionen zu Temperatur, Niederschlag und Extremereignissen benötigt.

Meist genügen georeferenzierbare Standortinformationen und Zugang zu Klimadaten. Je nach Tiefe werden einfache Bewertungsmethoden oder GIS- und Risiko-Tools genutzt.

Grundwissen zu Klimarisiken, Szenarien und Risikobewertung ist hilfreich. Viele Unternehmen arbeiten interdisziplinär und nutzen externe Unterstützung, um Methodik und Daten konsistent anzuwenden.

Funktionsweise

Typisch sind: Scope festlegen, Szenarien auswählen, relevante Gefahren identifizieren, Exposition und Vulnerabilität bewerten, Auswirkungen abschätzen, Risiken priorisieren und Maßnahmen ableiten. Die Ergebnisse werden dokumentiert und in Steuerungsprozesse integriert.

Häufig beteiligt sind Risikomanagement, Nachhaltigkeit, Finance, Einkauf/Supply Chain und Standortverantwortliche. Bei datenintensiven Analysen werden externe Partner hinzugezogen.

Sinnvoll ist sie, wenn Standorte, Lieferketten oder Geschäftsmodelle klimabezogen verwundbar sind oder Anpassungs- und Investitionsentscheidungen anstehen. Weniger sinnvoll ist sie bei unklarem Scope oder fehlenden belastbaren Daten.

Anwendungsfälle

Für Unternehmen jeder Größe, besonders bei standortgebundenen Assets, komplexen Lieferketten oder wetterabhängigen Prozessen. Auch Finanz- und Versicherungsunternehmen nutzen sie zur Risikobewertung.

Branchenübergreifend, besonders in Industrie, Energie, Bau/Immobilien, Landwirtschaft, Logistik/Transport, Handel und Finanzwirtschaft.

Sie ermöglicht eine strukturierte Priorisierung von Risiken, die Planung von Resilienzmaßnahmen und eine bessere Absicherung von Investitionsentscheidungen. Außerdem unterstützt sie die Integration von Klimarisiken ins Risikomanagement.

Grenzen & Missverständnisse

Sie liefert keine exakten Vorhersagen einzelner Extremereignisse. Sie bewertet Risiken auf Basis von Szenarien und Wahrscheinlichkeiten und ersetzt keine operative Notfallplanung.

Typische Fehler sind unklarer Scope, fehlende Standort- oder Lieferkettendaten, ungeeignete Szenarien oder fehlende Verknüpfung mit operativen und finanziellen Auswirkungen.

Unrealistisch sind absolute Genauigkeit und vollständige Quantifizierbarkeit. Klimarisikoanalysen liefern belastbare Prioritäten, aber keine sicheren Prognosen.