Der Klimawandel ist kein Zukunftsszenario mehr. Extremwetterereignisse, Hitzeperioden und Überschwemmungen verursachen in Deutschland seit Jahren erhebliche wirtschaftliche Schäden. Allein in den vergangenen Jahren summierten sich die klimabedingten Schäden auf zweistellige Milliardenbeträge – Tendenz steigend. Produktionsausfälle, Lieferkettenunterbrechungen und steigende Versicherungsprämien sind längst betriebliche Realität. Unternehmen ohne strukturierte Analyse stehen vor:
Gleichzeitig verändern politische Maßnahmen, CO₂-Bepreisung, Marktanforderungen und Finanzierungskriterien die Wettbewerbsbedingungen. Klimarisiken betreffen damit sowohl physische Auswirkungen (z. B. Standortgefährdung, Lieferkettenstörungen) als auch transitorische Veränderungen (z. B. Regulierung, Marktverschiebungen, Technologieumbruch).
Eine strukturierte Klimarisikoanalyse dient dazu, diese Entwicklungen systematisch zu bewerten, bisher nicht quantifizierte Risiken einzuordnen und strategisch handlungsfähig zu bleiben. Ohne belastbare Analyse bleibt die Risikoperspektive unvollständig – und Entscheidungen werden reaktiv statt vorausschauend getroffen.