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CO2-Bilanz (CCF & PCF)

Transparenz über Treibhausgasemissionen wird zunehmend zu einem Wettbewerbsfaktor. Eine fundierte CO₂-Bilanz schafft die Grundlage für glaubwürdige Nachhaltigkeitskommunikation, belastbare Berichterstattung nach Standards wie CSRD, VSME oder GRI und eine klare Positionierung gegenüber Kunden, Banken, Investoren und Geschäftspartnern.

Unternehmen, die ihre Emissionen systematisch erfassen, gewinnen nicht nur valide Daten für regulatorische Anforderungen, sondern erkennen konkrete Einspar- und Effizienzpotenziale entlang ihrer Wertschöpfungskette. Gleichzeitig eröffnen sich neue Möglichkeiten zur Teilnahme an Förderprogrammen und zur Entwicklung wirksamer Klimastrategien.

Viele Organisationen möchten diesen Schritt gehen – suchen jedoch Orientierung bei der Wahl der passenden Methodik, Systemgrenzen und Datentiefe. Genau hier beginnt eine strukturierte und strategisch ausgerichtete THG-Bilanzierung.

Unklarheit, welche Regulatorik auf Ihr Unternehmen zutrifft? Machen Sie jetzt unseren Quick Check!

Lösung

Wir liefern präzise, standardkonforme CO₂-Bilanzen, die direkt in Klimaziele, Berichte und Förderstrategien einfließen.

Corporate Carbon Footprint (CCF)

Wir erfassen Ihre unternehmensweiten Emissionen systematisch und standardkonform – sowohl direkte Emissionen (Scope 1), indirekte energiebezogene Emissionen (Scope 2) als auch weitere indirekte Emissionen entlang der Wertschöpfungskette (Scope 3). Die Bilanzierung erfolgt nach anerkannten Standards wie dem GHG Protocol oder der ISO 14064 und gewährleistet eine methodisch belastbare sowie vergleichbare Datengrundlage.

Product Carbon Footprint (PCF)

Wir berechnen den CO₂-Fußabdruck einzelner Produkte entlang ihres gesamten Lebenszyklus – von der Rohstoffgewinnung bis zur Entsorgung („cradle to grave“). Grundlage bildet eine strukturierte Lebenszyklusanalyse (LCA) nach ISO 14067, die Emissionsquellen transparent erfasst und nachvollziehbar dokumentiert. Der Product Carbon Footprint eignet sich insbesondere für Produktkommunikation, Nachhaltigkeitslabels sowie zur fundierten Abgrenzung und Quantifizierung von Scope-3-Emissionen.

co2

Transparenz über Emissionsquellen

Identifikation von Kosteneinsparpotenzialen

nachhaltigkeitsstrategie

Grundlage für Dekarbonisierungsstrategie

certifikate

Verbesserung von ESG-Ratings

Unser Ansatz folgt einem pragmatischen Prozess

eins

Ziel & Systemgrenzen klären

Wir legen gemeinsam fest, welche Emissionsquellen relevant sind, welcher Standard angewendet wird und welche Daten benötigt werden. So entsteht eine klare Zieldefinition und ein fundierter Rahmen für die Bilanzierung.

zwei

Daten erfassen & plausibilisieren

Wir strukturieren vorhandene Informationen, identifizieren Lücken und schaffen eine belastbare Datengrundlage. Das sorgt für eine effiziente Erhebung und eine solide Ausgangslage.

drei

Emissionen berechnen & analysieren

Wir liefern konkrete Zahlen, visualisieren Hotspots und zeigen Reduktionspotenziale auf. Sie erhalten eine transparente Bilanz und fundierte Handlungsoptionen.

vier

Ergebnisse bereitstellen & integrieren

Sie bekommen revisionssichere Berichte, Benchmarks und umsetzbare Empfehlungen, die direkt in Reporting, Strategie oder Förderanträge übernommen werden können. So wird Ihre CO₂-Bilanz zum Steuerungstool.

Das sagen unsere Kunden

Wir sprechen Klimaklartext, sprechen Sie uns einfach an!


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FAQ: CO2-Bilanz (Corporate Carbon Footprint und Product Carbon Fooprint)

Fragen und Antworten rund um das Thema CO2-Bilanz

Dieses FAQ beantwortet grundlegende Fragen zur CO2-Bilanz, erklärt Zweck, Funktionsweise, Voraussetzungen und Grenzen und dient der sachlichen Einordnung des Themas.

Grundlagen

Eine CO2-Bilanz ist eine systematische Erfassung und Berechnung aller Treibhausgasemissionen, die durch die Aktivitäten einer Organisation, eines Produkts oder eines Projekts entstehen. Sie bildet die Grundlage, um Emissionen messbar, vergleichbar und steuerbar zu machen. Die Ergebnisse werden in der Regel in CO₂-Äquivalenten (CO₂e) angegeben.

Eine CO2-Bilanz wird eingesetzt, um die Klimawirkung von Aktivitäten transparent darzustellen und fundierte Entscheidungen zu ermöglichen. Sie dient als Grundlage für Nachhaltigkeitsstrategien, gesetzliche und freiwillige Berichterstattung sowie für die Bewertung von Emissions- und Kostenrisiken, insbesondere im Kontext steigender Energiepreise und CO₂-Kosten.

Eine CO2-Bilanz basiert auf der Identifikation relevanter Emissionsquellen, der Erfassung von Aktivitätsdaten und der Anwendung geeigneter Emissionsfaktoren. Auf dieser Basis werden die verursachten Treibhausgase berechnet, strukturiert ausgewertet und einzelnen Bereichen zugeordnet, um Emissionsschwerpunkte sichtbar zu machen.

In einer CO2-Bilanz werden neben Kohlendioxid (CO2) auch weitere Treibhausgase berücksichtigt, insbesondere Methan (CH4), Lachgas (N2O) sowie verschiedene fluorierte Gase (z. B. HFKW, PFK, SF6, NF3). Diese Gase haben unterschiedliche Klimawirkungen und werden deshalb in CO2-Äquivalente (CO2e) umgerechnet, um ihre Wirkung vergleichbar zu machen. Eine CO2-Bilanz bildet somit in der Regel alle relevanten Treibhausgase als CO2e-Gesamtemissionen ab.

Der Corporate Carbon Footprint (CCF) ist ein international gebräuchlicher Alternativbegriff zur CO2-Bilanz eines Unternehmens. Er beschreibt ebenfalls die Treibhausgasemissionen einer Organisation in einem definierten Zeitraum und Umfang (Scope 1–3).

Der Product Carbon Footprint (PCF) ist die CO2-Bilanz eines Produkts über definierte Lebenszyklusphasen (z. B. „cradle-to-gate“ bis Werkstor oder „cradle-to-grave“ inkl. Nutzung/Entsorgung). Ziel ist, Emissionen pro Produkteinheit nachvollziehbar zu quantifizieren und Vergleichbarkeit herzustellen.

Das GHG Protocol (Greenhouse Gas Protocol) ist ein international verbreiteter Standard zur Bilanzierung von Treibhausgasemissionen. Es definiert unter anderem die bekannten Scope-1-, Scope-2- und Scope-3-Kategorien und legt fest, wie Emissionen auf Unternehmensebene systematisch erfasst und berichtet werden. Das GHG Protocol wird weltweit genutzt und dient häufig als methodische Grundlage für Corporate Carbon Footprints (CCF).

Voraussetzungen

Für eine CO2-Bilanz braucht man vor allem klare Grenzen und Grunddaten:

  1. Worüber wird bilanziert? (z. B. ganzes Unternehmen, ein Standort oder ein Produkt) und für welchen Zeitraum? (z. B. ein Kalenderjahr).

  2. Verbrauchs- und Aktivitätsdaten, z. B. Strom- und Wärmeverbrauch, Kraftstoffe (Fuhrpark), Geschäftsreisen, eingekaufte Materialien und Transporte.

  3. Emissionsfaktoren, also Umrechnungswerte, die aus z. B. „1 kWh Strom“ eine Emissionsmenge in CO2e machen.

Am Ende werden die Daten zusammengeführt, plausibilisiert und nachvollziehbar dokumentiert, damit die Ergebnisse verständlich und vergleichbar sind.

Notwendig sind insbesondere Daten zu Energieverbräuchen, Kraftstoffen, Produktionsmengen, Transportleistungen sowie eingekauften Waren und Dienstleistungen. Energieverbrauchsdaten spielen eine zentrale Rolle, da sie sowohl emissions- als auch kostenrelevant sind und den Einfluss steigender Energiepreise sichtbar machen.

Die technischen Anforderungen sind in der Regel überschaubar. Erforderlich sind strukturierte Datenquellen, etwa aus Energierechnungen, Buchhaltung, ERP-Systemen oder Lieferantenangaben. Die Berechnung kann mit Tabellenkalkulationen oder spezialisierten CO2-Bilanzierungs-Tools erfolgen.

Grundlegende Kenntnisse zu Emissionen und Klimabegriffen sind hilfreich, aber nicht zwingend erforderlich. Viele Organisationen orientieren sich an Leitfäden und Standards oder nutzen externe Expertise, um eine methodisch korrekte und nachvollziehbare THG-Bilanz zu erstellen.

Funktionsweise

Eine CO2-Bilanz folgt typischerweise diesen Schritten: Definition des Bilanzrahmens, Datenerhebung, Auswahl geeigneter Emissionsfaktoren, Berechnung der Emissionen, Plausibilitätsprüfung und Auswertung. Die Ergebnisse können anschließend mit Energie- und Kostendaten verknüpft werden, um Dekarbonisierungsmaßnahmen zu priorisieren.

Beteiligt sind häufig interne Bereiche wie Nachhaltigkeitsmanagement, Controlling, Einkauf oder Facility Management. Bei komplexen Fragestellungen, insbesondere im Bereich Scope-3-Emissionen, werden oft externe Berater oder spezialisierte Dienstleister hinzugezogen.

Der zeitliche Aufwand hängt vom Umfang der Bilanz und der Datenverfügbarkeit ab. Eine CO2-Bilanz (Scope 1 und 2) kann innerhalb weniger Wochen erstellt werden, während umfassende Bilanzen mit detaillierten Scope-3-Emissionen mehrere Monate benötigen können.

Abgrenzung

Die ISO 14064-1:2018 ist eine Norm zur Quantifizierung und Berichterstattung von Treibhausgasemissionen auf Organisationsebene. Sie wird häufig als Rahmen für den Corporate Carbon Footprint (CCF) genutzt (inkl. Anforderungen an Systemgrenzen, Berichterstattung und Dokumentation).

Die ISO 14067:2018 ist eine Norm zur Quantifizierung des Product Carbon Footprint (PCF). Sie beschreibt Anforderungen, wie PCFs entlang definierter Lebenszyklusphasen berechnet und dokumentiert werden, inklusive Regeln zu Datenqualität, Systemgrenzen und Kommunikation.

ISO 14068-1:2023 bezieht sich auf Klimaneutralität (Carbon Neutrality) und beschreibt Anforderungen, wie Klimaneutralitäts-Aussagen strukturiert hergeleitet werden (z. B. Bilanzierung, Reduktionspfad, verbleibende Emissionen und Umgang mit Kompensation/Neutralisation).

Anwendungsfälle

Eine CO2-Bilanz ist für Unternehmen aller Größen, öffentliche Einrichtungen und Organisationen geeignet. Besonders relevant ist sie für Akteure mit Klimazielen, Berichtspflichten oder einer hohen Abhängigkeit von Energiepreisen und emissionsintensiven Prozessen.

Sie ist relevant für Nachhaltigkeits- und Berichtsformate wie CSRD (ESRS), VSME, GRI sowie für Umweltmanagementsysteme nach ISO 14001 und EMAS. Darüber hinaus bildet sie die Basis für die Entwicklung von Klimazielen, beispielsweise im Rahmen der Science Based Targets initiative (SBTi) oder für Klimaneutralitätsstrategien nach ISO 14068-1:2023.

Grenzen & Missverständnisse

Eine CO2-Bilanz reduziert keine Emissionen von selbst. Sie liefert eine Analyse- und Entscheidungsgrundlage, auf deren Basis Maßnahmen entwickelt und umgesetzt werden müssen.

Typische Fehler sind unvollständige oder ungenaue Daten, falsch gesetzte Systemgrenzen, die Nutzung veralteter Emissionsfaktoren sowie eine unklare Abgrenzung der Scopes. Auch fehlende Dokumentation kann die Aussagekraft der Ergebnisse beeinträchtigen.

Unrealistisch ist die Erwartung absoluter Genauigkeit oder unmittelbarer Kosteneinsparungen. THG-Bilanzen beruhen auf Annahmen und Durchschnittswerten und liefern belastbare Näherungen, keine exakten Messungen.