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Kommunale Wärmeplanung

Ihre Kommune. Ihr Plan. Unsere Expertise.

Die kommunale Wärmeplanung ist der strategische Prozess, durch den Kommunen und Städte ihre Wärmeversorgung auf erneuerbare und treibhausgasneutrale Quellen umstellen – mit dem Ziel, eine effiziente, nachhaltige und sichere Wärmeversorgung für alle Bürgerinnen und Bürger zu gewährleisten.

Mit unserer Nachhaltigkeitsberatung für Kommunen und Städte bringen wir Sie durch den Prozess der kommunalen Wärmeplanung. Sie erfüllen Ihre Pflichten, profitieren von einer umfassenden Prozessbegleitung und können Fördermöglichkeiten der kommunalen Wärmeplanung optimal nutzen. Schaffen Sie mehr Energieautonomie, weniger CO₂ und eine langfristige Planungssicherheit für die Bürgerinnen und Bürger Ihrer Kommune.

Kommunale Wärmeplanung: Pflichten und Förderung

Pflichten und Förderungen

Laut Gesetz muss die kommunale Wärmeplanung von allen Kommunen sowie Städten durchgeführt werden – bis 2028 bzw. 2026. Fördermittel aus der Kommunalrichtlinie unterstützen dabei die Erstellung von Wärmeplänen und Klimaschutzmaßnahmen.

Kernphasen der kommunalen Wärmeplanung

Kernphasen

Eine Wärmeplanung für Kommunen und Städte erfolgt in vier Phasen: Bestandsanalyse, Potenzialanalyse, Festlegung von Zielszenarien und Wärmewende-Strategieentwicklung. Jede Phase führt Schritt für Schritt zur klimaneutralen Wärmeversorgung.

Begleitende Maßnahmen der kommunalen Wärmeplanung

Begleitende Maßnahmen

Die kommunale Wärmeplanung braucht eine klare Kommunikationsstrategie, eine solide Verstetigungsstrategie und ein effektives Controlling-Konzept. Wir helfen Ihnen, Struktur zu schaffen und am Ball zu bleiben.

Maßnahmenentwicklung: Kommunale Wärmeplanung

Maßnahmenentwicklung

Die Umsetzungsplanung startet mit einem klaren Maßnahmenkatalog, der erste Handlungsfelder und eine Prüfung durch den Lenkungskreis umfasst. So setzen wir Ihre kommunale Wärmeplanung gemeinsam in die Tat um und sichern Ihren Erfolg langfristig.

Wärmeplanung für Kommunen: Nachhaltigkeit, die sich rechnet

Als Teil der kommunalen Wärmewende sorgt die Wärmeplanung für eine zukunftssichere Energieversorgung. Mit dem kommunalen Wärmeplan gestalten Sie den Umstieg auf erneuerbare, treibhausneutrale Wärmequellen systematisch – und mit einem klar strukturierten Vorgehen:

  1. Bestandsaufnahme der aktuellen Wärmeversorgung
  2. Potenzialanalyse zur Identifikation von Einsparpotenzial und erneuerbaren Energiequellen
  3. Erstellung eines Zielszenarios für die zukünftige Wärmeversorgung
  4. Entwicklung eines Maßnahmenkatalogs für die Umsetzung
ganzheitlicher Ansatz

Wärmeplanung

Die Wärmeplanung ist ein sich wiederholender, verpflichtender Prozess zur Planung der Wärmeversorgung von morgen in Ihrer Kommune.

praxisnahe Umsetzung

Wärmeplan

Der Wärmeplan umfasst einen Bericht, der den Weg zum klimafreundlichen Heizen beschreibt – Maßnahme für Maßnahme.

Regulatorische Expertise

Wärmewende

Die Wärmewende beschreibt die Umstellung der Wärmeversorgung von fossilen auf umweltfreundliche Energiequellen.

Vorteile der Wärmeplanung für Kommunen

  • Mehr Energieautonomie: Unabhängigkeit von fossilen Energien und externen Marktentwicklungen
  • Reduzierung der CO₂-Emissionen: Beitrag zur Klimaneutralität und Verbesserung der Luftqualität
  • Langfristige Planungssicherheit: Stabilität in der Energieversorgung und Kostensicherheit
  • Optimierte Nutzung lokaler Ressourcen: Einbindung erneuerbarer Energien und Abwärme
  • Zukunftsfähigkeit: Vorbereitung auf gesetzliche Vorgaben und Klimaziele.
  • Koordinierte Gemeindeentwicklungsplanung: Abstimmung zwischen Bauen und Energie
  • Versorgungssicherheit: Preisschwankungen, Unabhängigkeit von fossilen Energieträgern schützen

Kommunale Wärmeplanung erfolgreich umsetzen

Durch eine strukturierte kommunale Wärmeplanung schaffen Sie die Grundlage für die Wärmewende. Mit klaren Prozessen, fundierten Analysen, THG-Bilanzierung nach BISKO und intelligenter Software begleiten wir Sie von der Planung bis zur Umsetzung – inklusive Fördermittelanträgen und konkreter Maßnahmen für eine langfristige Umstellung auf erneuerbare, treibhausgasneutrale Wärmequellen.

In 5 Schritten zur kommunalen Wärmeplanung

eins

Bestandsanalyse

Erfassung des Status Quo Ihrer Wärmeversorgung inkl. Datenaufbereitung und Wärmebilanz

zwei

Potenzialanalyse

Identifikation von Energieeinsparungen, Abwärmequellen und Potenzialen erneuerbarer Energien

drei

Zielszenario

Entwicklung eines Zielbilds mit zukünftiger Versorgungsstruktur, Sanierungsquote und Zieljahr

vier

Wärmewendestrategie

Ableitung konkreter Maßnahmen für Kommune, Gewerbe, Industrie und Bürgerinnen sowie Bürger

Begleitende Maßnahmen

Kommunikation und Beteiligung, Verstetigungsstrategie und Controlling sichern die Umsetzung nachhaltig ab

Wärmeplanung für Kommunen und Städte – mit passgenauer Unterstützung starten

Sie möchten die Herausforderung, Ihre Kommune oder Stadt klimaneutral zu machen, optimal meistern? Wir von Climate Connection sind Ihr Partner für individuelle Nachhaltigkeitsberatung und entwickeln gemeinsam mit Ihnen eine kommunale Wärmeplanung, die realistisch, förderfähig und umsetzbar ist.

FAQ: Kommunale Wärmeplanung

Fragen und Antworten rund um das Thema kommunale Wärmeplanung

Dieses FAQ erklärt, was kommunale Wärmeplanung ist, wofür sie eingesetzt wird, wie sie funktioniert und welche Daten und Voraussetzungen benötigt werden. Außerdem wird eingeordnet, für wen sie relevant ist und welche Grenzen und typischen Missverständnisse es gibt.

Grundlagen

Kommunale Wärmeplanung ist ein strategischer Planungsprozess, mit dem Städte und Gemeinden den zukünftigen Wärmebedarf und eine klimafreundliche Wärmeversorgung im gesamten Gemeindegebiet planen. Ergebnis ist ein Wärmeplan mit Zielbild, Maßnahmen und Zeitplan.

Kommunale Wärmeplanungen werden eingesetzt, um den Umbau der Wärmeversorgung langfristig zu steuern. Kommunen können damit einordnen, wo Wärmenetze sinnvoll sind und wo dezentrale Lösungen wie z. B. Wärmepumpen oder Biomasse-Heizungen wahrscheinlicher sind.

Kommunale Wärmeplanungen basieren auf einer Bestandsanalyse (Wärmebedarf, Gebäudestruktur, Energieträger), einer Potenzialanalyse (z. B. Abwärme, Geothermie, Solarthermie) und der Entwicklung eines Zielszenarios für die zukünftige Wärmeversorgung. Im finalen Schritt werden konkrete Maßnahmen im Rahmen der Wärmewendestrategie abgeleitet und ein Umsetzungsplan erstellt.

Nach dem Wärmeplanungsgesetz (WPG) sind alle Kommunen verpflichtet, einen Wärmeplan zu erstellen. Kommunen mit mehr als 100.000 Einwohnern müssen ihn bis 30. Juni 2026 vorlegen, Kommunen mit bis zu 100.000 Einwohnern bis 30. Juni 2028.

Eine kommunale Wärmeplanung ist eine strategische Planung für das gesamte Gemeindegebiet. Die Wärmeplanung kann Orientierung geben, welche Versorgungsoptionen in einem Gebiet künftig wahrscheinlich sind, ersetzt aber keine individuelle Gebäudeplanung. Ein Heizungswechsel betrifft einzelne Gebäude.

Voraussetzungen

Empfehlenswert ist die Unterstützung durch einen externen Dienstleister, weil Datenaufbereitung, Szenarienbildung und methodische Bewertung spezielle Expertise erfordern. Zusätzlich braucht es klare Zuständigkeiten in der Kommune und eine abgestimmte Projektorganisation.

Typisch sind Daten zu Gebäuden, Wärmeverbräuchen, Energieträgern, Netz- und Versorgungsinfrastruktur sowie geplanten Entwicklungen (z. B. Neubaugebiete). Zusätzlich werden Daten lokaler Unternehmen sowie der Stadtwerke erhoben, um das Potenzial der Abwärme zu bestimmen. Auch das Biomassepotenzial wird – falls relevant – erhoben.

In der Regel wird ein Geoinformationssystem (GIS) genutzt, um Wärmebedarfe, Wärmedichten, Netzeignung und Potenziale räumlich darzustellen. Viele Kommunen arbeiten außerdem mit einem digitalen Zwilling, um Daten, Szenarien und Maßnahmen konsistent abzubilden und zu aktualisieren.

Die Finanzierung erfolgt je nach Bundesland über unterschiedliche Wege. Relevant sind insbesondere Konnexitätszahlungen bzw. finanzielle Ausgleichsmechanismen, Fördermittel für Wissensaufbau sowie Programme und Unterstützung durch Landesenergieagenturen, die je nach Region passende Förderoptionen bündeln und einordnen.

Funktionsweise

Typisch sind: Projektstart und Ziele, Bestandsanalyse, Potenzialanalyse, Entwicklung eines Zielszenarios, Maßnahmen- und Umsetzungsfahrplan sowie formale Beschlussfassung. Darüber hinaus wird ein Controllingkonzept erstellt und Mechanismen zur Verstetigung der Wärmeplanung in der Verwaltung entwickelt.

Häufig beteiligt sind kommunale Verwaltung, Stadtwerke, Netzbetreiber sowie relevante Fachstellen. Zusätzlich werden häufig Unternehmen und weitere lokale Akteure eingebunden.

Kommunale Wärmeplanungen schaffen eine Grundlage für eine koordinierte Wärmewende. Sie kann Investitionen steuern, Wärmenetze und dezentrale Lösungen besser planen, erneuerbare Wärmequellen einbinden und die Umsetzung über Zeit priorisieren.

Grenzen & Missverständnisse

Eine kommunale Wärmeplanung ist kein verbindlicher Bescheid für einzelne Gebäude. Sie liefert strategische Orientierung, ersetzt aber keine Detailplanung, Genehmigungen oder konkrete Bau- und Umsetzungsentscheidungen.

Typische Fehler sind unvollständige oder veraltete Datengrundlagen, fehlende Abstimmung mit Stadtwerken oder Netzbetreibern und eine zu geringe Einbindung relevanter Akteure. Auch fehlende Umsetzungsstrukturen können dazu führen, dass Wärmepläne nicht wirksam werden.

Unrealistisch ist die Erwartung, dass ein Wärmeplan kurzfristig alle Versorgungsfragen löst oder automatisch Investitionen auslöst. Eine kommunale Wärmeplanung schafft Orientierung und Prioritäten, benötigt aber Umsetzung, Finanzierung und regelmäßige Aktualisierung.