Digitaler Produktpass (DPP)
Mit der EU-Ökodesign-Verordnung (ESPR) wird der digitale Produktpass schrittweise verpflichtend und schafft einen einheitlichen Rahmen für mehr Transparenz entlang der Wertschöpfungskette. Unternehmen erhalten damit die Möglichkeit, produktspezifische Nachhaltigkeitsinformationen strukturiert zu erfassen, digital bereitzustellen und gegenüber Kunden, Partnern und Behörden nachvollziehbar zu kommunizieren.
Im Fokus stehen dabei unter anderem Angaben zur Produkteffizienz, zu verwendeten Materialien und deren Herkunft, zur Reparierbarkeit und Recyclingfähigkeit sowie zu Lebenszykluswirkungen wie Product Carbon Footprint oder Wassernutzung. Der zentrale Hebel liegt darin, diese Informationen konsistent zusammenzuführen und in eine robuste Daten- und Rollenlogik zu überführen – also klar zu definieren, welche Daten von Lieferanten kommen, welche intern verantwortet werden und wie die Zusammenarbeit mit DPP-Service-Providern organisiert wird.