Slogan Climate Connection

Transformationsplan (BAFA Modul 5)

Viele Unternehmen haben sich ambitionierte Klimaziele gesetzt und möchten ihre Emissionen systematisch reduzieren. Zwischen strategischem Zielbild und konkreter Umsetzung liegt jedoch oft ein komplexer Transformationsprozess: Investitionen müssen priorisiert, steigende Energiepreise berücksichtigt und regulatorische Anforderungen sinnvoll integriert werden. Entscheidend ist ein strukturierter Plan, der Maßnahmen wirtschaftlich bewertet, sinnvoll priorisiert und in eine langfristige Dekarbonisierungsstrategie überführt.

Genau hier setzt der Transformationsplan an. Im Rahmen der Bundesförderung für Energie- und Ressourceneffizienz in der Wirtschaft (BAFA) wird seine Erstellung mit bis zu 60 % der Beratungskosten gefördert, abhängig von Unternehmensgröße und Förderbedingungen. Voraussetzung sind eine fundierte CO₂-Bilanz, ein klar definierter Reduktionspfad sowie eine strukturierte Maßnahmenplanung. Damit wird die strategische Weiterentwicklung nicht nur planbar, sondern auch finanziell attraktiv unterstützt.

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Lösung

Wir entwickeln gemeinsam mit Ihnen einen Transformationsplan, der Emissionsminderung, Investitionsplanung und strategische Zielsetzung systematisch verbindet. Der Plan übersetzt Klimaziele in konkrete Maßnahmen, Zeitachsen und Verantwortlichkeiten.

Im Zentrum steht ein konsistenter Dekarbonisierungspfad, der technische Machbarkeit, wirtschaftliche Tragfähigkeit und organisatorische Umsetzbarkeit integriert. So entsteht ein Steuerungsinstrument, das Klarheit schafft – intern wie extern.

co2

Maßnahmen zum Schutz vor CO₂-Kosten

Besserer Zugang zu Kapital & Fördermitteln

certifikate

Verbesserte ESG-Ratings

ganzheitlicher Ansatz

Attraktivität für strategische Partnerschaften

Unser Ansatz folgt einem pragmatischen Prozess

eins

Erstellung der CO2-Bilanz mit Zuordnung der Emissionen

Zunächst wird eine fundierte CO2-Bilanz erstellt. Scope-1- und Scope-2-Emissionen (Scope 3 optional) werden aggregiert erfasst und systematisch auf Anlagen- und Prozessebene zugeordnet. Dadurch entsteht Transparenz über Emissionstreiber und eine belastbare Basis für Reduktionsentscheidungen.

zwei

Definition eines verbindlichen 10-Jahres-Ziels

Auf Basis der Bilanz wird ein konkretes Reduktionsziel für Scope 1 und 2 definiert: mindestens 40 % Emissionsreduktion innerhalb von zehn Jahren im Vergleich zum Basisjahr. Ergänzend wird ein klares Bekenntnis zur Treibhausgasneutralität bis 2045 formuliert und strategisch verankert.

drei

Maßnahmenportfolio entwickeln und bewerten

Reduktionsmaßnahmen werden identifiziert und hinsichtlich Emissionswirkung, Wirtschaftlichkeit und Umsetzbarkeit bewertet. Priorisierung erfolgt datenbasiert und mit klarer Entscheidungslogik.

vier

Investitions- und Zeitplanung strukturieren

Priorisierte Maßnahmen werden in eine realistische Investitions- und Zeitplanung überführt. Förderanforderungen, Dokumentationspflichten und formale Kriterien der BAFA werden vollständig berücksichtigt, sodass Förderfähigkeit gewährleistet bleibt.

fünf

Strategische und kulturelle Verankerung sichern

Die Klimastrategie wird organisatorisch im Unternehmen verankert – mit klaren Verantwortlichkeiten, Governance-Strukturen und Monitoringprozessen. Gleichzeitig wird ein Konzept zur Sicherstellung der langfristigen Maßnahmenumsetzung entwickelt, das Dekarbonisierung als kontinuierlichen Prozess im Unternehmen etabliert.

Das sagen unsere Kunden

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FAQ: Transformationsplan nach BAFA-Förderung (Modul 5)

Fragen und Antworten rund um das Thema Transformationsplan

Dieses FAQ erklärt, was ein Transformationsplan im Rahmen der BAFA-Förderung (Modul 5) ist, wofür er genutzt wird, welche Mindestanforderungen gelten und wie Antragstellung sowie Umsetzung typischerweise ablaufen.

Grundlagen

Ein Transformationsplan ist eine Strategie, die beschreibt, wie ein Unternehmen Klimaneutralität bis 2045 erreichen will. Er enthält eine Ist-Analyse der CO2-Emissionen (CO2e), ein darauf aufbauendes 10-Jahres-Reduktionsziel und einen Maßnahmenkatalog mit priorisierten Umsetzungsschritten, Zeitplan und Verantwortlichkeiten.

Ein Transformationsplan wird eingesetzt, um die Reduktion von CO2-Emissionen strukturiert zu planen und Maßnahmen mit Zeitplan, Wirkung und Priorisierung abzuleiten, inklusive der Wirtschaftlichkeitsberechnung. Er schafft eine belastbare Grundlage für interne Entscheidungen und für die Vorbereitung von Investitionen in Energieeffizienz und erneuerbare Energien.

Zu den zentralen Anforderungen gehören:

  • ein Bekenntnis zur Treibhausgasneutralität spätestens 2045,

  • ein THG-Reduktionsziel für die nächsten 10 Jahre (Mindestziel: 40 % Reduktion der Scope-1- und Scope-2-Emissionen gegenüber dem Basisjahr),

  • sowie ein Maßnahmenkatalog, der die Zielerreichung plausibel macht.

Voraussetzungen

Gefördert werden im sog. BAFA-Modul 5 vor allem externe Dienstleistungen, z. B. Beratung, Datenerhebung, Messungen und Konzeptentwicklung.

Typisch sind Energieverbräuche, Energieträger, Prozess- und Anlagendaten sowie eine THG-Bilanz (mindestens Scope 1 und 2). Für die Maßnahmenbewertung werden zusätzlich Angaben zu Investitionskosten, Einsparpotenzialen, Umsetzbarkeit und zeitlichen Abhängigkeiten benötigt.

Technisch erforderlich ist vor allem eine belastbare Datengrundlage, z. B. aus Energiemanagement, Abrechnungen, Zählern oder Prozessdaten. Je nach Tiefe werden digitale Tools für Emissionsberechnung, Maßnahmenmodellierung und Wirtschaftlichkeitsbewertung genutzt.

Der Förderantrag muss vom Unternehmen selbst gestellt werden. Berater können unterstützen, aber nicht stellvertretend beantragen. Die Antragstellung erfolgt über das elektronische System easy-Online.

Funktionsweise

Typisch sind: Aufbau der Datenbasis und Zieldefinition, Antragstellung, Prüfung und Bewilligung, Beauftragung der externen Leistungen, Erstellung des Transformationsplans sowie Nachweisführung/Verwendungsnachweis nach Abschluss.

Häufig beteiligt sind Geschäftsführung, Energie-/Umweltverantwortliche, Produktion/Technik, Finance/Controlling sowie Einkauf. Externe Berater unterstützen oft bei CO2-Bilanz, Maßnahmenbewertung, Zeitpfad und Förderlogik.

Die Förderhöhe hängt von der Unternehmensgröße ab und liegt im Bereich von 40–60 %. Förderfähig sind vor allem externe Leistungen zur Erstellung des Transformationsplans (z. B. Beratung, Datenerhebung, Analysen). Es gelten Förderhöchstgrenzen, die je nach Regelung und Bonusmöglichkeiten variieren können (z. B. durch Netzwerk-Beteiligungen).

Anwendungsfälle

Ein Transformationsplan ist grundsätzlich für jedes Unternehmen sinnvoll, weil CO2-Bilanzen und Dekarbonisierung in den nächsten Jahren weiter an Bedeutung gewinnen. Der Transformationsplan hilft dabei, Emissionstreiber zu verstehen, Maßnahmen strukturiert zu priorisieren und Dekarbonisierung kosteneffizient umzusetzen – statt punktuell und unkoordiniert zu investieren.

Anwendungsfälle

Ein Transformationsplan reduziert Emissionen nicht automatisch. Er schafft Struktur und Prioritäten – die Wirkung entsteht erst durch Umsetzung, Investitionen und operative Veränderungen.

Unrealistisch ist die Erwartung, dass die Förderung ohne belastbare Datenbasis, klare Ziele und nachvollziehbare Maßnahmenlogik bewilligt wird. Ebenso ersetzt der Transformationsplan keine Umsetzung: Er ist ein strategischer Fahrplan, keine Garantie für spätere Investitionsförderungen.