Slogan Climate Connection

Corporate Social Responsibility Directive (CSRD)

Die CSRD-Berichterstattung ist mehr als ein Bericht – sie ist ein strukturierter Rahmen, um Nachhaltigkeit, Risiken und Chancen systematisch im Unternehmen zu verankern. Unternehmen, die sich (verpflichtend oder freiwillig) an ESRS orientieren, gewinnen eine deutlich höhere Vergleichbarkeit, belastbare Entscheidungsgrundlagen und eine Sprache, die bei Kapitalgebern, Kunden und Stakeholdern verstanden wird.

Besonders wertvoll ist dabei die Logik hinter ESRS: Die doppelte Wesentlichkeit verbindet Auswirkungen, Risiken und Chancen (IROs) mit konkreten Kennzahlen, Zielen und Maßnahmen. Damit wird Berichterstattung zum Baustein eines wirksamen Strategie- und Risikomanagementprozesses – und schafft die Grundlage für auditfähige Datenstrukturen, klare Verantwortlichkeiten und eine langfristig belastbare ESG-Steuerung.

Durch Omnibus I gilt die Pflicht zur CSRD-Berichterstattung künftig nur noch für einen eingeschränkten Kreis sehr großer Unternehmen mit über 1.000 Mitarbeitenden und mehr als 450 Mio. € Jahresumsatz.

Unklarheit, welche Regulatorik auf Ihr Unternehmen zutrifft? Machen Sie jetzt unseren Quick Check!

Lösung

Wir erstellen gemeinsam mit Ihnen einen revisionssicheren CSRD-/ESRS-konformen Bericht, der nicht nur formale Anforderungen erfüllt, sondern als Management- und Steuerungsinstrument wirkt. Dafür bauen wir Governance, Datenprozesse und Dokumentationslogik so auf, dass die Inhalte prüffähig, konsistent und wiederholbar werden. Gleichzeitig verankern wir die Ergebnisse aus der Wesentlichkeitsanalyse in Strategie, Risikomanagement und Maßnahmenplanung, sodass aus Berichterstattung ein belastbarer Entscheidungsrahmen entsteht.

Vermeidung Greenwashing

Vermeidung von Greenwashing durch standardisierte & überprüfbare Angaben

Strategische Integration von ESG-Zielen

Strategische Integration von ESG-Zielen in das Geschäftsmodell

Einheitliche Berichterstattung

Bieten von verlässlichen Entscheidungsgrundlagen für Stakeholder

lupe

Identifikation von Chancen & Risiken

Unser Ansatz folgt einem pragmatischen Prozess

eins

ESG-Setup

Es startet mit einer klaren Projekt- und Governance-Struktur: Rollen, Verantwortlichkeiten, Zeitplan, Berichtsgrenzen und relevante Gesellschaften werden festgelegt. Schnittstellen zu Finance, HR, Einkauf und Risikomanagement werden so organisiert, dass Datenerhebung und Freigaben reibungslos laufen.

zwei

Doppelte Wesentlichkeitsanalyse

Relevante ESG-Themen entlang der Wertschöpfungskette werden identifiziert und in der Inside-out- und Outside-in-Perspektive bewertet. Daraus entstehen strukturierte IROs, die priorisiert und nachvollziehbar dokumentiert werden. Die Bewertung wird in einer belastbaren doppelten Wesentlichkeitsmatrix verdichtet, sodass Umfang und Tiefe des CSRD-Berichts feststehen.

drei

Gap-Analyse & Kennzahlenerhebung

Es wird geprüft, welche ESRS-Anforderungen bereits durch bestehende Prozesse, Richtlinien und Kennzahlen abgedeckt sind und wo inhaltliche oder strukturelle Lücken bestehen. Auf dieser Basis wird die Datenerhebung gezielt aufgebaut: Quantitative und qualitative Informationen werden strukturiert erhoben, plausibilisiert und revisionssicher dokumentiert, sodass identifizierte Lücken systematisch geschlossen werden.

vier

Zielbild & Nachhaltigkeitsstrategie

Aus den IROs werden messbare Ziele, Richtlinien und Steuerungsmechanismen entwickelt und in Strategie, Risikomanagement und operative Planung integriert. So entsteht ein konsistentes Zielbild, das nicht nur berichtet, sondern Führung ermöglicht und Entscheidungen absichert.

fünf

Maßnahmenplanung & Implementierung

Ein priorisierter Maßnahmenkatalog wird erstellt, mit Verantwortlichkeiten, Zeitplan und KPIs, damit aus Zielen umsetzbare Schritte werden. Die Maßnahmen werden mit bestehenden Programmen wie Dekarbonisierung, Lieferkettenmanagement oder Compliance verzahnt, sodass Doppelarbeit vermieden wird und die Umsetzung im Tagesgeschäft verankert.

sechs

Berichtserstellung & Audit-Readiness

Alle Inhalte werden ESRS-konform konsolidiert, Methoden und Annahmen nachvollziehbar dokumentiert und Qualitätssicherung als Standard etabliert. Die Abstimmung mit der externen Prüfung wird frühzeitig vorbereitet, sodass am Ende ein CSRD-konformer, prüfungsfähiger Nachhaltigkeitsbericht entsteht.

Das sagen unsere Kunden

Wir sprechen Klimaklartext, sprechen Sie uns einfach an!


Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von HubSpot. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen

FAQ: CSRD (Corporate Sustainability Reporting Directive)

Fragen und Antworten rund um das Thema CSRD

Dieses FAQ erklärt, was die CSRD (Corporate Sustainability Reporting Directive) ist, wofür sie eingesetzt wird, wie sie grundsätzlich funktioniert und welche Daten und Prozesse dafür benötigt werden. Außerdem wird eingeordnet, für wen die CSRD relevant ist und welche Grenzen und typischen Missverständnisse es gibt.

Grundlagen

Die CSRD ist eine EU-Richtlinie, die die Nachhaltigkeitsberichterstattung von Unternehmen deutlich ausweitet und vereinheitlicht. Ziel ist, dass Nachhaltigkeitsinformationen vergleichbar, prüfbar und verlässlich werden. Unternehmen berichten nach den European Sustainability Reporting Standards (ESRS).

Die CSRD wird eingesetzt, um Nachhaltigkeitsinformationen standardisiert offenzulegen. Sie soll Transparenz für Investoren, Kunden und andere Stakeholder schaffen und sicherstellen, dass Nachhaltigkeitsberichte ähnlich belastbar sind wie Finanzberichte.

Unternehmen erstellen einen Nachhaltigkeitsbericht nach ESRS und berichten über wesentliche Nachhaltigkeitsthemen, Ziele, Maßnahmen, Kennzahlen und Risiken. Zentral ist das Prinzip der doppelten Wesentlichkeitsanalyse: Es wird sowohl betrachtet, wie Nachhaltigkeit das Unternehmen beeinflusst, als auch wie das Unternehmen Umwelt und Gesellschaft beeinflusst.

Nach aktuellem CSRD-Rahmen sind grundsätzlich große Unternehmen berichtspflichtig, wenn sie mindestens 2 von 3 Kriterien überschreiten: > 250 Mitarbeitende, > 50 Mio. € Nettoumsatz, > 25 Mio. € Bilanzsumme.
Zusätzlich können börsennotierte KMU betroffen sein (ausgenommen Mikro-Unternehmen: i. d. R. ≤ 10 Mitarbeitende, ≤ 900.000 € Umsatz, ≤ 450.000 € Bilanzsumme – „2 von 3“).
Nicht-EU-Konzerne fallen in Scope, wenn sie > 150 Mio. € EU-Umsatz erzielen und in der EU eine größere/gelistete Tochter oder eine Niederlassung mit > 40 Mio. € Umsatz haben.


Omnibus-Kontext (Vorschlag der EU-Kommission): Künftig soll CSRD auf Unternehmen mit > 1.000 Mitarbeitenden fokussieren, die zusätzlich > 450 Mio. € Umsatz haben.

Voraussetzungen

Benötigt werden klare Verantwortlichkeiten, Prozesse zur Datenerhebung, ein Wesentlichkeitsprozess sowie eine konsistente Dokumentation. Wichtig ist außerdem eine Abstimmung zwischen Nachhaltigkeit, Finance, Risikomanagement, Compliance und operativen Bereichen.

Typisch sind Daten zu Treibhausgasemissionen (inkl. Scope 1–3), Energie, Ressourcen, Mitarbeiterthemen, Lieferketten, Governance und Risiken. Zusätzlich müssen Ziele, Maßnahmen, Richtlinien sowie Steuerungs- und Kontrollprozesse dokumentiert werden.

In der Regel werden strukturierte Datenquellen benötigt, um Kennzahlen konsistent zu erheben, zu plausibilisieren und revisionssicher zu dokumentieren. Viele Unternehmen nutzen zentrale Datenplattformen oder ESG-Reporting-Tools, um Anforderungen effizient zu erfüllen.

Grundkenntnisse zu ESG-Themen, Berichtspflichten und Kennzahlen sind hilfreich. In der Praxis arbeiten Unternehmen meist interdisziplinär und nutzen bei komplexen Themen externe Unterstützung, z. B. für Wesentlichkeitsanalyse, Datenmodell oder Auditvorbereitung.

Funktionsweise

Typisch sind: Projektstart und Governance, Wesentlichkeitsanalyse, Datenerhebung und Aufbau von Kennzahlen, Definition von Zielen und Maßnahmen, Erstellung des Berichts nach ESRS, interne Qualitätssicherung sowie externe Prüfung. Anschließend werden Prozesse für jährliche Updates etabliert.

Häufig beteiligt sind Nachhaltigkeitsmanagement, Finance/Controlling, Risikomanagement, Compliance/Legal, HR, Einkauf/Supply Chain sowie operative Bereiche. Zusätzlich sind häufig Wirtschaftsprüfer und externe Berater eingebunden.

Doppelte Wesentlichkeit bedeutet, dass Unternehmen zwei Perspektiven betrachten: Impact Materiality (Auswirkungen des Unternehmens auf Umwelt und Gesellschaft) und Financial Materiality (Auswirkungen von Nachhaltigkeitsthemen auf das Unternehmen). Beide Perspektiven bestimmen, welche Themen berichtspflichtig sind.

Abgrenzung

CSRD ist ein verpflichtender EU-Berichtsrahmen für berichtspflichtige Unternehmen; berichtet wird nach den ESRS.
VSME ist ein freiwilliger europäischer Standard für nicht börsennotierte KMU, damit diese Nachhaltigkeitsinformationen strukturiert bereitstellen können – häufig, um Anfragen aus Lieferketten/Finanzierung effizient zu beantworten.

ESRS (im CSRD-Kontext) ist der EU-Standard für regulatorische Nachhaltigkeitsberichterstattung und ist auf Prüfbarkeit und Vergleichbarkeit im EU-Rechtsrahmen ausgelegt.
GRI ist ein global genutzter Standard für die Berichterstattung über Auswirkungen (Impacts) von Organisationen auf Wirtschaft, Umwelt und Menschen – und kann von jeder Organisation freiwillig genutzt werden, unabhängig von CSRD-Pflichten.

Grenzen & Missverständnisse

Die CSRD reduziert keine Emissionen oder Risiken automatisch. Sie ist ein Berichtsrahmen, der Transparenz schafft. Verbesserungen entstehen erst durch konkrete Maßnahmen und Managemententscheidungen.

Unrealistisch ist die Erwartung, dass CSRD-Berichterstattung ohne Datenaufbau, interne Abstimmung und Governance funktioniert. Ebenso ist die Annahme kritisch, dass ein Nachhaltigkeitsbericht ohne Prüfung oder ohne klare Verantwortlichkeiten dauerhaft belastbar bleibt.